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by Flegel

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Dieses Medium befasst sich in erster Linie mit internen, nicht unbedingt kommunizierbaren oder gar nachvollziehbaren Zuständen des Liedermachers.
Mag sein, dass die herausgekitzelte Doppeldeutigkeit des Titels darunter zu leiden scheint und dennoch: Die vermittelnde Eigenschaft des Materials steht in anderer Hinsicht als erwartbar im Vordergrund.
Fragt sich bloß noch, wer hier zwischen wem die Bande schliesst. Wohl kaum ein selbstanalytischer Minnesänger mit zahlreichen unerreichten Maiden, an die er programmatisch mit einiger Freude nicht heranreicht.
Liegt in den ebenso programmatisch-eskapistischen, stürmisch-skurrilen bis nahezu friedvoll jammerhaften Psychopop-Liedern des Mittelteils etwa ein Versuch, mit einer Welt jenseits der eigenen Begriffsschemen Kontakt aufzunehmen, indem man psuedo-dadaesque emotionale Schübe durch die Zeit aus der kreativen Phase in die zeitlose Gegenwart der Unwissenheit sich selbst entgegenschleudert und ihnen von dort aus mit Babyaugen eine neue Kohärenz zu geben hofft?
Solch Versuch, gemessen an seinem zwar reichlichen subjektiven Erfolg aber ebenso auch den ungetrübt und dauerhaft ermattenden und beschwerlichen Eigenheiten eines Daseins als sich selbst durch Zeitluken besuchenden Barden, wird schliesslich als lehrreiches Lehrbuchfallbeispiel aufgegriffen und in einem letzten Akt solcher Form an sich selbst aufgeknüpft und kann, brennenderweise, zwar kaum Wärme aber doch wohl ein wenig Licht in das Dunkel der Selbstbezüge werfen.
Genug Licht zumindest, um den Protagonisten am Schluss mit einer Vision und deren unvermeintlichem Untergang dastehen zu lassen, an deren Ende ihm noch bleibt zu bemerken:
Dieses Leben ist ne gute Sache

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released June 23, 2014

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